Lillehammer: Garant für Schneesicherheit
Viele verbinden Norwegen mit Winter und Schnee. Urlaub im Winter bedeutet in vielen Urlaubsgebieten immer noch Schneesicherheit auch in tieferen Lagen. Zu den bekanntesten Wintersportorten Norwegens gehört zweifellos Lillehammer. Die Stadt wurde erst 1827 als Klein Hamar gegründet. Einhundertfünfzig Jahre später war es nur ein kleiner unscheinbarer Ort. Wegen der Schneesicherheit hatte es jedoch schon bald eine gewisse Anziehungskraft auf norwegische Skiläufer.
Skifahrer im Stadtwappen Lillehammers
Der Ort führt übrigens einen Skifahrer im Stadtwappen. Ende des 20. Jahrhunderts entstand in der Region die kühne Idee von einer Olympiabewerbung. Wie man heute weiß, hatte diese Erfolg. Spätestens seit den 17. Olympischen Winterspiele im Jahr 1994 ist Lillehammer auf der ganzen Welt bekannt.Heute ist der Ort ein renommierter Wintersportort mit Großveranstaltung, wie zum Beispiel einem jährlich stattfindenden Weltcup-Skispringen. Die Einwohnerzahl stieg innerhalb weniger Jahre auf heute etwa 30.000. Die Innenstadt mit den Olympischen Sportstätten kann der Besucher gut bei einem Rundgang zu Fuß erkunden.
Lillehammer: Mehr als Wintersport
Die wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen auf engem Raum. Den Stadtrundgang beginnt man am besten am Nordende der Fußgängerzone Storgata. Ein Bummel über die Einkaufsmeile der Stadt kann mit dem Besuch des Lillehammer Kunstmuseums verbunden werden, das sich nur wenige Meter von der Storgata entfernt befindet. Der Weg durch die Fußgängerzone führt zum Rathaus und weiter zum Søndre Park, an dessen Ende sich die Stadtkirche befindet. Ab hier sollten Besucher unbedingt der Ausschilderung zum Maihaugen-Museum folgen. Das Freilichtmuseum ist eine der größten Sammlungen Norwegens überhaupt. Es besteht aus etwa 170 Holzbauten. Das schönste Gebäude ist sicherlich die Stabkirche, die aus der Zeit um das Jahr 1200 stammt.
