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Bergen lädt zum Urlaub ein

Fjord bei Bergen Eine der von Touristen am häufigsten besuchten norwegischen Städte ist Bergen. Sie ist die Metropole der Region Fjord-Norwegen und zählt mit ihren rund 230.000 Einwohnern zu den „Großstädte“ Norwegens. Bergen gilt gleichzeitig als regenreichste Stadt des Landes mit rund 2000 mm Niederschlag pro m² im Jahr. Das ist etwa das Vierfache der Regenmenge, die man in Berlin jährlich registriert. Gerade zur Hauptsaison wird hier der erhöhte personelle Bedarf mit Zeitarbeit gedeckt, genau wie in anderen Regionen auch.

Panoramablick vom Fløyen

Einen sehr guten Überblick über die Stadt erhält man nach einer Seilbahnfahrt auf den Hausberg Fløyen. Aus 320 m Höhe überblickt der Tourist von hier aus fast die gesamte Stadt. Der Panoramablick schweift dabei über die in den Byfjord hineinragende Halbinsel Nordnes und weiter über die Bucht Vågen. Hier sind die alten Hansegebäude der Tyske Brygge und die Festung Bergenshus zu sehen. Gegenüber liegend, befindet sich der Torget (Markt). Er bildet den Mittelpunkt des in bunten Farben leuchtenden Zentrums. Die romanische Mariakirche ist vom Fløyen gut zu erkennen, ebenso wie die Kupferkuppeln der beiden anderen ältesten Kirchen Bergens.

Spuren der Hanse: Tyske Brygge

Meer in Norwegen Der Stadtname Bergen stammt von den sieben steilen Erhebungen, welche die Stadt umgeben. Der bereits erwähnte Fløyen ist eine davon, allerdings nicht die höchste. Der höchste Gipfel Bergens ist der Ulriken. Der 642 Meter hohe Berg trägt einen markanten Turm. Geprägt wird das Stadtbild am Hafen durch die alten, aber gut erhaltenen Hansehäuser der Brygge, die auch Tyske Brygge genannt wird (wegen der vielen ehemals hier ansässigen Deutschen). Die Holzhäuser sind allerdings nicht so alt, wie man wegen der Ansiedlung der Hanse vermuten könnte. Sie stammen erst aus der Zeit nach 1702, das heißt nach der Zeit des katastrophalen Brandes, der die ursprüngliche Bebauung der Stadt weitestgehend zerstörte.